Archiv für Juli 2009

USA wollen sich aus Abhängigkeit von Juschtschenko und Saakaschwili befreien

Bei seinen Besuchen in Kiew und Tiflis hat US-Vizepräsident Joe Biden bekräftigt, dass die Ukraine und Georgien NATO-Mitglieder werden könnten. Doch seine eigentliche Botschaft war eine andere. Die grundsätzliche Unterstützung für eine souveräne Ukraine und ein souveränes Georgien wird fortgesetzt, aber mit dem Neustart mit Moskau geht auch ein Neustart mit Kiew und Tiflis einher. Die von US-Präsident George W. Bush betriebene Osteuropapolitik zielte darauf, Russland in Schach zu halten. Und für dieses Ziel wurden Kiew und Tiflis massiv unterstützt, was insbesondere der georgische Präsident Saakaschwili ausgenutzt hat. US-Präsident Obama will sich nun aus dieser Abhängigkeit von Kiew und Tiflis befreien, zumal die Präsidenten Juschtschenko und Saakaschwili innenpolitisch unter Druck stehen und ein NATO-Beitritt zumindest in der Ukraine umstritten ist. Mehr…

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Die Jugend in Russland zwischen Atomisierung und Radikalisierung

Wenn das Motto gilt, dass die heutige Jugend die Zukunft Russlands ist, dann ist es interessant zu erfahren, wie es heute um die russische Jugend bestellt ist. Die Schweizerische Akademie für Entwicklung – The Swiss Academy for Development (SAD) – hat dazu eine interessante Studie publiziert: „Youth in Russia: The Portrait of a Generation in Transition“ (PDF, 2 MB).

Krise tut deutsch-russischen Beziehungen gut

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise verändert die Welt. Diese Aussage ist nicht neu. Doch es ist immer wieder überraschend, welche außerordentlichen Auswirkungen die Krise hat und welche Bereiche sie erfasst. Ein interessantes Beispiel dafür sind die Beziehungen zwischen Berlin und Moskau. Denn bei den deutsch-russischen Regierungskonsultationen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und noch viel mehr beim Forum der deutsch-russischen Zivilgesellschaften – dem 9. Petersburger Dialog – war ein deutlicher Wandel zu spüren. Mehr

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Obama in Moskau: Annäherung, aber kein Neustart

Der erste Besuch von US-Präsident Barack Obama in Moskau war für ihn, aber auch für seine Gastgeber – den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew und den übermächtigen Ministerpräsidenten Wladimir Putin – sichtlich keine leichte und angenehme Aufgabe. Vorbehalte, Skepsis und Misstrauen waren und sind auf beiden Seiten recht groß. Obama wollte mit seinem ersten Moskau-Besuch einen Neustart in den russisch-amerikanischen Beziehungen einleiten. Die Ergebnisse stimmen hoffnungsvoll, aber mehr auch nicht. Letztlich muss sich in den künftigen Gesprächen zeigen, ob ein Reset in den russisch-amerikanischen Beziehungen überhaupt möglich ist. Mehr…

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